Düfte gegen Schalfstörungen und Stress

 

Forscher der Heinrich Heine Universität Düsseldorf entdeckten, dass Duftstoffe des Jasmins genauso stark wirken, wie Barbiturate oder Propofol. Sie beruhigen, lösen Angst und fördern den Schlaf.

Die Forscher bekamen für ihre Entdeckungen inzwischen das Patent erteilt. Das macht Hoffnung auf die Entwicklung eines weiteren standardisierten Arzneimittels pflanzlicher Natur.

 

Die Zahl der in Deutschland eingenommenen Beruhigungsmittel ist hoch. Ob ein Beruhigungsmittel nur beruhigt oder gar eine hypnotische Wirkung hat, liegt einzig an der Dosierung der Arznei. Alkohol, Barbiturate und Opiate haben diese ?beruhigende? Wirkung, außerdem seit den 50er Jahren die Benzodiazepine, die nicht nur süchtig machen können, sondern auch schwere Nebenwirkungen hervorrufen: Depressionen, Benommenheit, Blutdruckabfall, Muskelschwäche und Koordinationsstörungen.

 

Da erfahrungsgemäß von pflanzlichen Arzneimitteln weniger und vor allem kontrollierbarere Nebenwirkungen zu erwarten sind, ist die Entwicklung einer solchen Arznei aus den Duftstoffen des Jasmins äußerst vielversprechend.

 

Originalpublikation:

 

 

 

Fragrant dioxane derivatives identify β1 subunit-containing GABA(A) receptors.

Olga A. Sergeeva et al.; J. Biol. Chem.

First Published on May 28, 2010

 

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