Homöopathische Hilfe bei Allergien

 

Anders als die Schulmedizin geht man in der Homöopathie nicht davon aus, dass eine gewöhnliche Allergie ein Leben lang bestehen bleibt.

Für den Homöopathen ist eine Allergie eine Verstimmung der Lebenskraft, die um so stärker ausgeprägt ist, je verstimmter die Lebenskraft ist.

Die Kernidee der Heilung ist es also: Die Lebenskraft zu stärken, indem man

a) die Lebenskraft nicht weiter stört, beispielsweise durch Impfungen (die in der Naturheilkunde als Hauptursache für Allergien gelten) oder durch die Lebenskraft schwächende Arzneimittel, wie Kortison und Antibiotika.

b) die Symptome der Allergien gezielt lindert. So gibt man dann beispielsweise ein Mittel gegen "brennende Augen" oder ein anderes gegen "Juckreiz"- und beantwortet so jedes einzelne Symptome der Allergie unmittelbar mit einem Linderungsmittel.

c) die Lebenskraft stärkt, indem man mit einem miasmatischen Mittel der Lebenskraft einen Heilreiz sendet, auf den der Körper reagiert, und so allmählich wieder in seine komplette Kompetenz zur Selbstheilung zurück findet.

Ein solches miasmatisches Mittel kann nur ein wirklicher Homöopath finden, der zusätzlich zur üblichen klassischen Homöopathie auch in der miasmatischen Therapie ausgebildet ist.

Hier findet Ihr miasmatisch ausgebildete Homöopathen:

 Clemens-von-Boenninghausen-Gesellschaft für klassische Homöopathik.

Das Lindern der Symptome durch homöopathische Mittel dagegen ist durchaus für die Selbstanwendung geeignet, abenso, wie das Stärken der Lebenskraft durch das Unterlassen weiterer Schwächungen.

Im Folgenden findet Ihr Gedanken zu Allergien aus dem Naturheilkundeforum, die sich zunächst einmal damit befassen, sich auch emotional mit dem Thema Allergien aus einander zu setzen und sich selbst Mut zu machen, zu verstehen, dass eine Allergie keine statische Erkrankung ist, sondern immer auch Tendenzen zur Selbstheilung zeigt, die man nur erkennen kann, wenn man diese Selbstheilung zunächst einmal nur für möglich hält.

Birgit Zart, September 2009

 

 

 

Es gibt viele Wege aus der Allergie wieder heraus

Hallo, Ihr Allergiegeplagten,

ich möchte hier kurz etwas zu sagen.

Naturheilkunde und Homöopathie können sehr unterstützend sein, um aus einer Allergie auch eines Tages wieder heraus zu finden.

Als ich früher noch meine "Kietz-Praxis" hatte, konnte ich auch durchaus Heilungen sehen, vor allem, bei kleinen Kindern. Und ja, ich kenne etliche Patienten, die heute von sich sagen können: "Ich hatte eine spastische Bronchitis, ich hatte früher mal schlimmen Heuschnupfen, oder, ich war Neurodermitiker".

Und wenn ich heute eine Allergie hätte, oder jemand aus meiner Familie, dann würde ich emotional ebenfalls in Richtung einer Heilung steuern. Würde diese zu meinem Ziel erklären.

Ihr merkt es schon, diesen Satz: "Eine Allergie behält man sein Leben lang" -
den möchte ich so nicht stehen lassen, und formuliere daher sehr moderat, so wie die dreizehnte Fee aus Dornröschen:

Eine Allergie hat immer auch eine eigene Dynamik.

Selbst, wenn man gar nichts täte, dann würde sie im Laufe des Lebens immer schwächer werden, denn auch hier greifen die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Nehmen wir uns doch nur mal die Linderung der Symptome als Ziel, ja ?

Dann geht man in der Homöopathie so vor:
Man beantwortet jedes Symptom mit einem Arzneimittel.

Für die Reizung der Augen beispielsweise kommen im Wesentlichen nur zwei Mittelchen in Frage, das sind Cepa und Euphrasia, die man in tiefer Potenz gibt, immer nur bei Bedarf. Und es ist leicht, sie gegen einander abzustimmen.

Auch die überschüssige Reaktion der Atmungsorgane bekommt man gut in den Griff. Hier besteht die Strategie darin, möglichst immer seltener Kortison zu benötigen.

So kann man beispielsweise Bad Emser Sole im Pari-Boy inhalieren, wenn die Symptome nur leicht sind, werden sie stärker, kann man "kleiner Jonas" inhalieren, bei noch stärkeren Symptomen auch mal ätherische Öle. Das Atrovent und das Kortison bleiben dann als "Retter" weiterhin im Kühlschrank, kommen aber nicht mehr in die tägliche Anwendung.

Allein das Wegfallen der täglichen Dröhnung, ( so nenn ich das jetzt einfach mal, ja ) hilft dem Körper, sich wieder selbst zu berappeln.

Gibt man gezielt Homöopathika dazu, dann unterstützt dies noch mehr.

Wer sich ganz unsicher ist, der kann "Heuschnupfenmittel DHU " versuchen. Bei den meisten Menschen lindert das schon mal, wenn es nicht anschlägt, dann eben weglassen. Sieht man sich die ellenlange Liste der Nebenwirkungen von Kortison an, dann ist der Versuch, mit einem homöopathischen Komplexmittel immer zu rechtfertigen.

Jede Impfung und jede Gabe von Antibiotika hat die Kraft, eine Allergie
wieder zu verstörken.

Gerade bei den Kindern kann man das gut beobachten. Deshalb würde ein Homöopath immer fragen: WAS war denn los, kurz bevor die Allergie zum ersten mal auftrat?

Folgt die Allergie auf eine Impfung, dann behandelt man homöopathisch die
Impffolgen, das ist kein Hit, folgt sie auf invasie Arzneimittel, dann stehen auch hier "Kügelchen" bereit, in der Selbstanwendung kann man immer Nux vomica C 30 oder tiefer versuchen.



Allergien sind ein großer Bereich.
Und ich kenne die landläufige Meinung sehr wohl.
Doch lasst euch bitte keine Angst machen.
Haltet die Umwelt allergenfrei,
doch wißt, der Weg in die Gesundheit wird vom Körper gegangen.
Ihn gilt es, wieder fit zu machen.
Mit sehr, sehr guten Aussichten übrigens.


LIeber Morgengruss

Biggi

Mein Weg aus der Allergie

Liebe Mütter,

vielleicht kann ja auch mein Allergie-Weg zur Sicht der Dinge beitragen und beruhigen.  Und noch einen Hinweis geben und bekräftigen.

Ich hatte meine ganze Kindheit hindurch eine Pollenallergie. Ab dem Frühling mußte ich den ganzen Sommer durch Medikamente nehmen. Das waren damals ncoh ziemliche Hammer mit ein bisschen Cortison drin. Und das jeden Tag!

Nahm ich Medikamente nicht, tränten die Augen und die Nase lief. Besonders schlimm war es, wenn ich an Wiesen vorbeikam und an Roggenfeldern, da war ich richtig gehandicapt. Als ich mit 17 neu getestet wurde, war ich ausnahmslos gegen JEDE Pflanze und ihre Pollen allergisch, bei Gräsern und Wegerich und Roggen war es die höchste Stufe.

Und dann:

Habe ich nach einem Schüleraustausch, wo eine Französischer Arzt zu mir sagte, mein tägliches Medikament sei viiiel zu stark, aufgehört mit dne Medikamenten. Habe zuerst schwächere genommen und dann immer unregelmäßiger, nicht mehr täglich, sondern nur noch bei allergischer Reaktion und dann ganricht mehr.


Und mir einfach die Nase geputzt, wenn sie lief und die Tränen getrocknet, wenn es aus dne Augen lief. Und gelernt wie ich das Jucken in den Augen wegkriege. Und mich nciht mehr so um MEINE Allergie gekümmert.



Wirklich etwas verstanden habe ich, als ich mit 20 Jahren am Abend in der Kneipe von einem allergischen Anfall um 12 Uhr mittags erzählt habe - und dabei die Symptome wieder anfingen. Da hat es Klick gemacht.
Es gibt eine starke Verbindung zwischne Psyche und Allergie und dem Selbstbild als Allergiker.



Und die übliche Haltung der Schulmedizin: Kümmer dich drum, medikamentiere, sonst wird es schlimmer, halte dich fern, richte dein Leben darauf aus, verstärkt diese Verbindung! Und wenn als Kind die Erwachsenen viel Aufhebens darum machen und es traurig finden und schade und sonst was - verstärkt es auch die Verbindung.  (ich weiß natürlich, dass es auch Kinder mit lebenbedrohlichen allergischen Reaktionen gibt, da ist die Sorge und Vorsicht klar)


Diese Haltung, die die Allergie ignoriert hat und ihr nur dass bisschen Afmerksamkeit geschenkt hat, das sie dann brauchte, wenn sie auftritt, habe ich beibehalten und seit ich mitte 20 bin habe ich keine starken allerigschen Reaktionen mehr. Und keinerlei Lebensbeintächtigung. Ich kümmer mich einfach nicht darum.


Meine Pollenallergie merke ich jetzt (mit 42) nur noch manchmal in den ersten Frühlingstagen und auch nur, wenn ich wenig geschlafen habe, Erkältung habe, ich eine schwache Konstitution habe, dann kommen ein paar Symptome....(laufende Nase, Kribbeln in Augen). Ich weiß noch nichtmal ob es in diesem Jahr so war.....

Und ich DENKE noch nicht einmal daran, wenn ich über eine schöne Sommerwiese mit all den Gräsern laufe, die mir früher eine laufende Nase und verquollene juckende Augen beschert haben.
Keine Ahnung ob ein Allergie-test heute noch positiv wäre......


Vielen Dank an Elke, September 2009

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