Elektromagnetische Strahlung von Handys beeinflusst die Qualität der Spermien

 

Und schon wieder gibt es neue Hinweise darauf, dass Spermien oxidativer Stress von Mobilfunkgeräten droht- immer dann, wenn das Handy in der Nähe der Hoden getragen wird, also am Gürtel oder in der Hosentasche.

 Bereits 2004 sorgte eine ungarische Studie diesbezüglich für einiges Aufsehen. Der Forscher Imre Fejes hatte damals 415 Männer zu ihren Handygewohnheiten befragt und war zu dem Ergebnis gekommen, dass je länger diese ihre Telefone auf Gürtelniveau trugen, die Anzahl ihrer Spermien sich zu verringern schien. Das Ergebnis dieser Umfrage wurde in der Fachwelt kontrovers diskutiert. 

Nun gab es einen neuerlichen Anlauf in der anyHan

 Handyfrage: In Australien untersuchte man die Spermien 22 gesunder junger Männer und setzte es über Nacht einer elektromagnetischen Strahlung aus, die der Strahlung von Handys entspricht. Am nächsten Morgen hatten die Spermienproben deutlich gelitten, und zwar an Vitalität und auch an Beweglichkeit.

Gleichzeitig war es zu einer Zunahme reaktiver Sauerstoffspezies gekommen, wie Superoxiden und Peroxiden,  von denen bekannt ist, dass die Zellen durch oxidativen Stress schädigen können.

Ganz schlimm: Unter der elektromagnetischen Bestrahlung kam es zu DNA ?Brüchen.

In den USA kam man zu ähnlichen Ergebnissen: Herabsetzung der Vitalität und Beweglichkeit, bei vermehrten reaktiven Sauerstoffspezies. 

Die Australischen Studienautoren äußern sich besorgt um die hohe Rate an DNA-Brüchen , durch die sie die Gesundheit von Kindern in Gefahr sehen. Männern raten sie grundsätzlich davon ab, ihre Handys in Gürtelhöhe zu tragen. 

Die amerikanischen  Ärzte setzen darauf, dass die Lagen Stoff von Unterwäsche und Jeans die Strahlung soweit abschwächen würde, dass Sie keinen merklichen Schaden mehr anrichtet. In Zukunft wolle man in weiteren Untersuchungen herausfinden, welchen Schutz der Stoff bildet. 

Wie auch immer das Ergebnis dieser weiteren Untersuchungen aussehen wird: In Kenntnis von generellem Spermienstress und DNA-Brüchen, erscheint es doch bagatell, wenn unsere Herren der Schöpfung ihre Handys an weniger brenzligen Stellen tragen.

 

Birgit Zart , November 2009

 

 Zur Ungarischen Studie

 Zur Australischen Untersuchung

 

 

 

 

 

 

 

 

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