Etwa 6000 monatlich Frauen wenden sich mit Fragen zu natürlichem Progesteron, zur Behandlung einer Östrogendominanz oder eines Progesteronmangels an uns. (Stand 2009).

Im Grunde genommen ist eine jede von ihnen gewissermaßen alleine gelassen, ist eine Pionierin, weil sie sich mit ihren Erfahrungen auf einen eigenen Weg machen muss.

Unsere Ärzte informieren sich nur nach und nach. Erschwerend kommt hinzu: Ist sie denn da, die Kenntnis um die Anwendung natürlichen Progesterons,  so zeigt sich: Dies ist keine Waschzettel- Anweisung.

Die Wirkungen bei der Anwendung natürlichen Progesterons sind so individuell, wie die Auswirkungen von Östrogendominanz und Proegsteronmangel sich individuell bei jeder Person anders gestalten.

Es gibt zahlreiche Bücher über die Anwendung von natürlichem Progesteron. Doch sind es stets die zahlreichen und unterschiedlichen Erfahrungen der betroffenen Menschen selbst, die das Verständnis einer Heilung abrunden.

Sie möchten wir hier sammeln. Für ein besseres Verständnis.

Dabei hilft uns jede noch so kleine Erfahrung.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt unterstützen!

 

Biggi, September 2009

 

3 Kommentare

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#3 Felicitas schrieb am 11.02.2010 16:48 answer

Hallo Tanja, wie heißt die creme aus England? Ich hab im Net immer nur 2%ige gefunden. Gut daß Du das alles geschrieben hast. Hab selbst ewig lange gebraucht, um herauszufinden, was los ist.

Liebe Grüße Felicitas

#2 Kerni schrieb am 12.10.2009 11:11 answer

Hallo Tanja,

 

es gibt eine gute Adresse in Deutschland, die die Yamswurzelcreme herstellt.

 

Hildgard Apotheke, Ballindamm 9, 20095 Hamburg, Tel. 040/324223.

 

Oder besteht Deine Creme nicht aus Yamswurzel-Tinktur?

 

Ansonsten kann ich alles, was Du geschrieben hast, nur bestätigen und könnte noch einen ganzen Roman dazu schreiben. Nach meinen Erfahrungen blockiert ein Progesteronmangel sehr viele Prozesse im Körper. Z.B. die Verstoffwechselung von Vitaminen, Spurenelementen, Aminosäuren oder führt zum Sammeln von Jod, Silicium,Aluminium, Phosphor etc. im Körper mit all seinen Auswirkungen: Entzündungen, Urtikaria, Schlafstörungen, Erinnunerungs- und Wortfindungsproblemen, Ödeme, unkontrollierbares Zunehmen an Bauch, Brust, Beinen und sogar am Kopf, etc. Bis hin zu Elektrosensibilität und MCS (Vielfache Chemikaliensensibiltät).

 

Leider kommt kein Arzt auf die Idee, bei mulitfunktionalen Störungen auch mal auf die Hormone zu achten.

 

Ich bin über eine Jodüberladung auf das Hormonthema gekommen, weil ich absolut nichts mehr essen konnte, keinen Kaffee mehr vertragen haben, keinerlei Tee - es ging nichts mehr. Sogar Mineral- und Leitungswasser funktionierte nicht mehr, sofort bekam ich eine total entzündete, blühende Haut am ganzen Körper, Blähbauch vom Feinsten, Kopfschmerzen, Übelkeit, etc. Dann habe ich die Seite "jodkrank.de" gefunden und mich möglichst jodfrei ernährt.

 

Das half zu Anfang, aber irgendwann auch nicht mehr. Dann zum Endokrinologen. Hier stellte sich raus, dass ich extremsten Progesteron-Mangel und hohen Tostesteron-Mangel hatte. Verschrieben wurden Utrogest und Testogel. Nach deren Anwendung bin ich noch mehr aus den Fugen geraten und meine Probleme wurden mehr als weniger.

 

Da habe ich mich auf die Yamswurzel-Creme besonnen, die ich vor x-Jahren schon einmal hatte. Da ich aufgrund meiner vielen Allergien und Unverträglichkeiten sowieso alles auspendele, pendle ich auch die Creme in Menge und Häufigkeit aus.

 

Ich habe wieder abgenommen, meine Haut wurde besser und mein Geist und meine Sehkraft haben sich gebessert - bereits nach wenigen Tagen.

 

Das Tremmener-Archiv ist wirklich eine sehr gute Sache, vielen Dank.

 

Kerni

#1 Tanja schrieb am 12.09.2009 08:57 answer

Liebe Biggi,

ich bin 46 und habe keinen Kinderwunsch mehr. (dafür aber zwei große Töchter).

Ich halte mich für einen energiegeladenen Menschen. Und war es auch immer. Bis ich eines Morgens aufwachte und nicht mehr die selbe war: Ich wäre am liebsten nicht mehr aufgestanden, hätte mir die Bettdecke über den Kopf ziehen wollen. Das blieb so, und nach zwei Wochen wollte ich nicht mehr leben.

Ich hatte zu nichts mehr Lust, alles war zum heulen, ich mied es, Menschen zu trefffen, war froh, wenn alle aus dem Haus waren. Meine Wohnung räumte ich zwar auf, aber nicht mehr wirklich, ich tat nur so. Ich duschte nur, wenn es wirklich nötig war. das war schlimm. Das schlimmst aber war: Das war nicht ich.

Ich konnte nicht mehr durchschlafen.

Ich war morgens wie gerädert.

ich vertrug keinen Kaffee mehr und auch keinen Alkohol.

 

Kurz und gut: Das nennt man wohl eine Depression. Bei mir war sie über Nacht gekommen und ganz ohne jueden Grund von aussen.

 

So schleppte ich mich durch meinen einst so geliebten Alltag. Wer machte eigentlich meinen Job in der Zeit? Ich war wohl da, aber das war nicht ich.

 

Nach einiger Zeit bekam ich Zahnschmerzen. Auch das noch! Ich mich also zum Zahnarzt geschleppt, bin nach Hause gekommen mit einer ätzenden Diagnose: Die Wurzeln meiner Frontzähne waren voll vereitert. Die Zähne waren locker dadurch. Alles sollte gezogen werden.

 

Da wachte ich auf. Surfte im Internet all die Nächte, die ich ja eh schon nicht mehr schlafen konnte. Da stieß ich auf das Probelm Osteoporose und las das Buch von Dr. John Lee, das war der einzige, den ich finden konnte, der überhaupt wirkungsvoll etwas gegen Osteoporose machen konnte- mit deinem natürlichen Progesteron. Da der rest seines Buches irgendwie auch auf mich zutraf, dachte ich, schlimmer kanns ja nicht werden. Und ich beabsichtigte, für meine Zähne zu kämpfen.

 

Ich bestellte mir aus England eine 3,3 % Creme mit natürlichem Progesteron. Ich fing einfach gleich damit an. Mit einer Menge so groß, wie eine Linse, würde ich mal sagen. Und ich richtete mich auf eine lange Zeit mit dieser Creme ein, Dr. John Lee sagt ja, drei Jahre braucht es, bis man 30 % seiner Knochensubstanz wieder aufgebaut hat. Nebenbei spülte ich mit Sesamöl zur Entgiftung. Ich erwartetere zunächst nichts.

 

Am nächsten Morgen wachte ich ausgeschlafen auf und war wieder die Alte!!!

Das wunderte mich echt! Wie konnte das nur sein?

 

Wieder surfte ich, und versuchte zu verstehen. Gut, ich konnte lesen, dass natürliches Progesteron antidepressiv wirkt. Aber so schlecht, wie es mir ging, dachte ich, mir helfen nur richtige Antidepressiva und weil ich davor so einen Respekt hatte, hatte ich lieber gar nichts getan.

 

Ich wurde schneller gesund, als ich mich informieren konnte.

 

Ich habe inzwischen verstanden, dass, wenn mein Progesteronspiegel unter ein gewisses Niveau fällt,

meine Gefühle verrückt spielen. So verstand ich auch, dass das über den Monat hin schwankt, und ich die Menge an Progesteroncreme variiren muss.

 

So holte ich mich am eigenen Zopfe aus dem Loch. Das ist jetzt zwei Jahre her.

Inzwischen wird auch mein Zyklus unregelmäßig. Aber das stört mich nicht. Das ist nichts im Vergleich zu der Hilfe, die ich durch das Progesteron habe.

 

Ich kann eine depressive Stimmung in mir auslösen, in dem ich die Creme einfach mal zwei Wochen weg lasse. Das ist bis heute so.

 

Aber, ich versuchs mal der Reihe nach:

Meine Depression war also sofort weg.

Allein darüber war ich schon der glücklichste Mensch der Welt.

 

In den ersten zwei MOnaten reagierte ich noch sehr deutlich auf die Anwedung: Ich bekam spannende Brüste, das hatte ich vorher nie, die ersten Monatsblutungen waren ein wenig schmerzhafter- ich hatte sonst nie Schmerzen dabei. Und mir war oft warm.

Nicht heiss- sondern warm. INzwischen weiß ich, dass natürliches Progesteron die Körpertemperatur anhebt, etwa um ein halbes Grad, sagt man ja.

 

Ich musste mir also täglich Gedanken darum machen, wieviel nimmst du und wie oft.

 

Für mich ist es gut, die Creme am Tag auf zwei bis drei kleine Mengen zu verteilen. Dann bleibe ich konstant.

Ich mogel auch mal und gönne mir vor einer Party eine Extra-Portion, denn ich habe heraus gefunden, dass ich so mehr Alkohol vertrage und vor allem keinen Kater davon bekomme.

 

Oder, wenn ich im Beruf irgendwelche Präsentationen habe, dann steigere ich die Tage zuvor ein ganz klein wenig, und erlebe dadurch tatsächlich einen Kraftanstieg.

 

Natürlich kann es sein, dass ein teil dieser Wirkungen inzwischen schon psychisch sind. Kann sein, aber das ist mir egal.

 

Ich bin heilfroh, aus dieser Kriese wieder heraus gekommen zu sein.

 

Meine Gelenke, die immer schon mal in den Jahren zuvor weh getan hatten, sind wieder tip-top. Ich hatte das gar nicht so beachtet, es war ein Zipperleich zuerst- ich konnte meine linke nicht mehr wirklich belasten. zum Glück war es ja die Linke, und so lebte ich gut damit. Jetzt aber ist die Schulter wieder vollkommen in Ordnung, und ich weiß nun, was ich an ihr habe!

 

Auch meine fortwährenden Hexenschüsse sind aus meinem Leben verschwunden.

 

Ich war in den letzten Jahren immer sehr infektanfällig, das war sehr lästig. Um nicht so viel krank geschrieben zu sein, ging ich also erkältet zur Arbeit und war dort der Running Gag: "Kommen Sie eigentlich auch mal gesund hier an?", fragte man mich.

 

Erst jetzt, beim Aufschreiben fällt mir auf: Ich hatte seit 2 Jahren keine Erkältung mehr. Im Winter huste ich mal ein paar Tage, aber ohne Fieber, ohne Schnupfen, einfach nur Husten, das regele ich mit Bonbons. Das sind echt Peanuts! Sollte hier eine Schweinegrippe oder eine Vogelgrippe oder eine Meerschweinchengrippe kursieren- ich würde knallhart mit Progesteron darauf reagieren. Ist mir vollkommen egal, was andere darüber denken. Ich muss es ja nicht weiter erzählen.

 

 

Auch meine Neurodermitis meldete sich nicht mehr. Ich kann heute Tomaten ernten, oder Waschpulver einatmen, und ich spüre regelrecht, wie die alten empfindlichen reaktionen heute einfach nciht mehr da sind.

 

Meine Friseurin ist erleichtert. Ich hatte schön Östrogenhaare, sagte sie. Das ist, wenn die Haare nicht mehr glänzen, kraftlos werden, ausfallen und dann so abstehen, als wären sie elektrisch geladen. Es hat ne Weile gedauert, aber jetzt kann man das Östrogen nicht mehr sehen, und ich hantiere wieder mit Lockenstab un Co- sie halten das wieder aus.

 

Wenn ich heute in die Östrogenphase meines Zyklus komme, dann erkenne ich das sofort: Ich schaue in den Spiegel, sehe aufgedunsen aus, so als wäre ich des nachts einen Auffahrunfall beteiligt gewesen, ich ähnele dann dem Boxerhund meiner Nachbarn in gewisser Weise. Dann geh ich ins Bad und nach dem Zähneputzen gibts meine geliebte Creme. Eine halbe Stunde später setzt ein Harndrang ein, die Zellen lassen das ganze Östrogen-Wasser wieder los und landen in der Toilette.

Eine weitere halbe Stunde später kann ich dann getrost wieder in meinen Spiegel schauen- und bin ich selbst. Das schreibe ich, weil ich mir morgen manchmal scherzhaft denke: das Wörtchen Morgentoilette hat für mich einen ganz anderen Sinn bekommen.

 

Es geht mir gut.

Ich bin in einem Wechsel, den ich oft spüre, der mir aber keine Angst mehr macht. Auch nicht, wenn er noch Jahre dauert. Kleinere Schwankungen halte ich aus, ich weiß ja, die sind nur vorrüber gehend und ich habe ein gutes Werkzeug an der Hand.

 

Werkzeug ist gut: Ich habe eine Tube im Bad, eine in der Küche, eine im handschuhfach. Und wenn die Creme hier ganz verboten würde, dann würde ich mich ins Flugzeug setzen und definitiv einen Koffer voll davon nach Hause holen.

 

Neulich habe ich ein wenig P in die Gießkanne getan und meinen Oleander damit gegossen, der hatte nämlich irgendwelche Viecher. Auch dem Oleander gehts jetzt gut.

Aber ich höre jetzt auf, sonst denkt noch einer, ich mach hier Werbung. So froh bin ich, dass ich einen Weg gefunden habe, mir zu helfen.

 

Dort, wo ich herkomme, dorthin will ich niemals wieder in meinem ganzen Leben zurück! Diese Depression war eine wirklich schlimme Erfahrung.

 

Dies hier war mein Weg.

 

Oft treffe ich Frauen in meinem Alter, spröde Haare, rotes Gesicht, heisse , feuchte Haut, sie erzählen, sie machen Therapie wegen Schlafstörungen oder wegen Burnout-Syndromsoder ähnlichem.

 

Ehrlich gesagt, ich kann mir gut vorstellen, dass hier nur die Hormone wieder in die Balance kommen müssten und man sich die ganze Therapie sparen könnte und vor allem die ganze Zeit.

 

Jeder für sich muss wissen, was für ihn gut ist.

Es muss sowieso heutzutage jeder selbst aus seinen Krisen kommen.

 

Dies war meine Erfahrung und mein persönlicher Weg heraus aus der Krise.

 

Mehr kann ich nicht sagen.

 

Doch- eines noch:

Meine Frontzähne habe nich natürlich immernoch!

Nach einigen Monaten war die Entzündung nämlich auch weg. Letzte Woche habe ich ihnen ein Bleeching gegönnt.

Und alles ist gut.

 

Gruss und Danke für dieses wirklich gute Projekt

 

Tanja

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