Stress kann Progesteronmangel hervorrufen- und somit ein PMS

Sind die Nebennieren zu schwach, oder müssen sie über lange Strecken gegen zu viele Stresshormone arbeiten, so kann dies zu einer Östrogendominanz führen, und dadurch ein prämenstruelles Syndrom auslösen. 

Viele Frauen sind heute in einem hohen Maß Stress in jeglicher Art ausgesetzt. Das kann seelischer Stress sein, wie Trauer, Liebeskummer oder ein unerfüllter Kinderwunsch. Das kann beruflicher Stress sein, bedingt durch hohe Leistungsanforderung und permanentem Zeitdruck, es kann aber auch ein körperlicher Stress sein, der durch Mängel aller Art entstehen kann oder durch subaktute Erkrankungs- oder Entzündungszustände. 

Um eine Stressbelastung zu meistern, muss die Nebenniere große Mengen Cortisol ausschütten. Sind die Nebennieren nach zu langem Stress zu müde geworden , um ausreichend Cortisol zu produzieren, behilft sich der Körper, in dem er Cortisol aus anderen Quellen herstellt: Aus den Vorstufen des Cortisols, nämlich Pregnenolon und Progesteron.

Diese aber haben doch andere wichtige Aufgaben im Körper, die dann vernachlässigt werden. 

So kommt es, dass durch anhaltenden Stress ein Progesteronmangel entstehen kann. Das gilt für Frauen ebenso wie für Männer.

Bei Frauen entsteht dadurch eine  Östrogendominanz, die ein PMS verursachen kann.

Auch für  Frauen mit einem Hashimoto, die trotz ausreichender SD-Hormonzufuhr über anhaltende Beschwerden klagen, kann diese Information wichtig sein, denn ein Cortisolmangel macht anfällig für Autoimmunkrankheiten und kann die Wirksamkeit der SD-Hormone beeinträchtigen. 

 

 Birgit Zart , März 2010

 

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