Progesteron- ein Allrounder

 

Lehnt man sich allein an die Liste der Symptome an, die entstehen können, wenn der Progesteronspiegel eines Menschen kurzfristig oder dauerhaft zu niedrig ist, dann lässt sich ahnen, in welch zahlreichen Fällen eine Progesteronsubstitution hilfreich sein kann.

 

Zusammen gefaßt hat natürliches Progesteron in den letzten Jahren seine Stärken in folgenden Bereichen gezeigt:

  • Menstruationsbeschwerden
  • PCO
  • Endometriose
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • Fehlgeburtsprävention
  • Wochenbettdepression
  • Burn-Out-Syndrom
  • Bluthochdruck
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • ADHS
  • Alzheimer
  • Diabetes
  • Osteoporose
  • Migräne
  • Depressionen
  • Wechseljahresbeschwerden

Zu den einzelnen Bereichen gibt es unzählig viel zu schreiben, und das Zusammentragen von Erfahrungen kann hier nur nach und nach geschehen.

 

Wer hier interessiert ist, dem empfehle ich das Buch:

Die Hormonrevolution von Dr. Med. Michael Platt.

 

Birgit Zart Sept. 2009

 

 

1 Kommentar

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#1 Christine Rosenwald schrieb am 14.09.2009 12:10 answer

Liebe Biggi,

 

danke für Deine umfassenden Infos zu Progesteronmangel, die ich noch ein bißchen ergänzen möchte.

 

Zum Thema Burn-Out:

Das Burn-Out-Syndrom ist ein Zeichen von Cortisolmangel. Cortisol wird von der Nebennierenrinde produziert und ist DAS Streßhormon. Durch zuviel Streß (auch oder speziell auch emotionaler Streß) wird erst eine Überproduktion und dann, wenn sich die Situation nicht ändert, durch Erschöpfung der NNR eine Unterversorgung mit diesem lebenswichtigen Hormon verursacht.

 

Da die Hormone Cortisol und Progesteron eng zusammenarbeiten, ist ein Progesteronmangel oft ein Zeichen von einem Cortisolmangel und umgekehrt. Hier kann durch eine Streßreduktion, Auflösen von Blockaden uund Konflikten, Anschauen der Streßursachen, geregeltere Lebensführung, bessere Ernährung, Zusatz von guten Nahrungsergänzungen zusätzlich die Substitution von Progesteron sehr viel bringen, da die NNR entlastet wird und sich wieder erholen kann.

 

Auch Fibromyalgie (unklare starke Schmerzen in Muskeln am ganzen Körper) ist wohl auf Cortisolmangel zurückzuführen.

 

Wichtig: Die Erschöpfung der Nebennierenrinde und der damit verbundene Cortisolmangel hat nichts mit dem Morbus Addison zu tun, der autoimmune und/oder genetische Ursachen hat.

 

Auch die Schilddrüse hängt mit an diesem System, so daß eine wirklich Änderung wie oben beschrieben auch hier viel bringen kann.

 

Liebe Grüße,

 

Christine

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