Ich bin Dein Geld

Ich bin Dein Geld
und ebenso auch ich selbst.

Mein Prinzip ist das Fließen.
Jeder Fluss verstärkt mich.
Jedes Eingesperrtsein
macht mich ängstlich und klein.

Stagnation ist mein Untergang.

Ich will von Dir geliebt werden
wie jeder und alles auf dieser Welt.
Ich komme zu Dir zu Besuch.
Dieser Besuch macht Dich reich.
Ich für mich selbst bin immer gleich.

Aber für Dich bin ich viel oder wenig,
je nachdem,
wie und wie oft ich Dich besuche.

Ich bin viel unterwegs.
Ich bin gerne unterwegs.
Ich liebe das Fließen.
Es ist mein Prinzip.
Und ich Liebe die Leichtigkeit.
Das ist mein Weg.

Ich bin gerne geliebt,
ich bin noch lieber gewollt,
am liebsten bin ich eingeladen.

Ich bin ein ständiger Besucher.
Ein ständiger Gast,
doch manchmal bin ich mir nicht so sicher,
ob ich eingeladen bin.

Ich bin für mich selbst rein.
Jede andere Ausrichtung ist mir schließlich gegeben worden.
Du hast mich oft verkannt.
Du sagst, ohne mich könne man keine Bomben bauen.
Du hast mich oft beleidigt.
Geld stinkt?
Du lässt mich Missgunst erfahren mit Deinem Neid.
Du bist vielleicht böse auf die Menschen, die ganz viel Geld haben.
Warum sollte ich mich dann von Dir eingeladen fühlen?

Und wenn ich Dich dann besuche,
dann sperrst Du mich womöglich ein?
Hältst Dich an mir fest
und lässt mich dabei so schwer und träge werden.
Du verstößt gegen meine Prinzipien.
Denn ich komme nur in Liebe.
Denn ich komme nur auf eine Bitte hin.
Ich komme nur leicht.
Ich komme geflossen.

Wenn ich zu Dir nicht geflossen komme,

dann hast Du mich irgendwie daran gehindert.
Ich will ja!
Ich stehe da und will kommen,
will Dich besuchen,
und immer mehr besuchen.
Warum lässt Du mich nicht ?

Ich stehe draußen und klopfe.
Warum lässt Du mich nicht rein.

Warum belegst Du mich mit Deiner Angst?
Warum bremst Du mich mit Deinem Verkrampft sein.

Lass mich endlich sein, wie ich bin.
Sei Du, so wie ich bin.
Erkenne meine Prinzipien und lebe sie.

So, und nur so, können wir uns wirklich begegnen.
So können wir Partner werden.
So können wir Wunder vollbringen.

Mache Deine Schwingung der meinen ähnlich,
und ich werde Dich überall erkennen.
Ich werde es lieben, Dein Gast zu sein.

Erhöhe Dich nun
und wisse: Du bist es wert.
Ich bin es wert.
Wir beide sind es wert.
Denn während unserer Begegnung sind wir für einen kurzen Augenblick in Wahrheit eins.

Ich bringe Dir so viel Liebe mit.
Die hätte ich gerne auch von Dir.
Und ich liebe mich selbst,
also komme ich zu Dir,
wenn auch Du Dich lieben kannst.

Ich stehe vor Deiner Tür, mein Freund,
so mach doch endlich auf!

Aus: Eine Leben in Wundern, Birgit Zart 1995

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