Meine Lieben,

ein Posting, welches ich immer wieder ausgrabe.
Geschrieben von Biggi im Jahre ????

Here we go....



Atemwegserkrankungen

Es geht um die chronischen Erkrankungen der Atemwege.
Es ist ganz egal, wie sie nun heißen mögen: Asthma, Pseudokrupp, spastische Bronchitis, chronischer Husten..

Wir haben hier ein Krankheitsbild vorliegen, welches in der schulmedizinischen Therapie jeweils immer nur Linderung oder Symptomenbekämpfung findet, jedoch keine Heilung.


Im Gegenteil, spätestens durch das Kortison verschleppen wir diese Erkrankungen in die Chronizität.

Dabei ist es doch so einfach, und inzwischen auch schon so probat, die Kinder aus dieser Symptomatik wieder heraus zu holen.

Die landläufige Therapie sind hier auswurffördernde Mittel, gefäßentkrampfende Mittel und Kortison. Diese würde ich zunächst einmal verschieben, nämlich in den Kühlschrank und die Notfallapotheke, denn dafür sind sie da und bleiben auch da: für den Notfall.

Naturheilkundlich nehmen wir nun einige Dinge hinzu, mit denen wir in mehreren Ebenen die verschiedenen Schweregrade der Bronchitis behandeln können.

Behandlung des Terrains:
Chronische Erkrankungen der Atemwege haben zwei mögliche Ursachen. Einmal ist des die familiäre Veranlagung, und zweitens sind es die Spätfolgen von Impfungen. Das sage ich hier mal deshalb so klipp und klar, weil wir Homöopathen ja immer auf eine Ursache hin behandeln, und am Ende dann am Ergebnis sehen, ob wir Recht hatten oder nicht.

Jetzt stell ich mir gerade vor, welch einen Schreck die eine oder andere junge Mutter hier bekommen mag ? und möchte daher auch gleich besänftigen: Ich kenne die Problematik gut, und ich weiß, das jede Mutter immer nur nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Die ganze Impfdiskussion ist schon so angstbesetzt, dass sie schnell entgleist. Ich möchte sie hier ja auch gar nicht führen. Ich möchte den Weg aus der Impffolge heraus aufzeigen. Schauen wir uns also ganz gelassen an, was wir nun tun können.

Um das familiäre Terrain zu behandeln brauchen die Kinder irgendwann einmal eine Tuberculinumnosode. Das tun wir aber erst, wenn die Kinder gesund und stabil sind, und auch nur in Absprache eines guten und klassischen Homöopathen. Vor Tuberculinum darf auf keinen Fall die Drainage fehlen!

Um die Impffolgen generell aus den Kindern zu bekommen, gäbe es mehrere Möglichkeiten, so grundsätzlich aber möchte ich eine einzige Gabe Calcium carbonicum empfehlen. Damit liegt ihr immer richtig. Dies ist der Beginn unseres neuen Weges.

Inhalationen:

Mütter von Kindern mit chronisch erkrankten Atemwege haben ein ungalublich gutes Gespür für ihre Lütten. Das brauchen sie auch. Denn ab sofort behandeln wir im Vornherein. Das bedeutet, wir zücken nicht das Atrovent und das Kortison, wenn unser Baby schon in Luftnot ist, sondern, wir spüren ?heute schon?, dass die Lunge unseres Kindes sich ?morgen vielleicht? melden könnte.

Wir inhalieren ?Bad Emser Sole? in der Prophylaxe. Im Pariboy. Ohne den geht?s nicht, schaut, dass ihr ihn vom Arzt verordnet bekommt, und die Kasse ihn bezahlt. Und wir schauen, dass das Kind immer auch mal Zeiten erleben darf, in denen der Pariboy mal in den Hintergrund gerät. Wir sorgen uns nicht länger um die Lungen unserer Kinder, sondern wir achten gut auf sie. Und sind dankbar für jeden Tag- und das werden im Laufe der Zeit immer mehr ? den das Kind ganz unbefangen und gesund einfach nur sein darf.

So ist auch die Emser Sole in guten Zeiten, wie im Sommer dann nicht mehr notwendig.

Ist ein Infekt im Anmarsch oder in der Nähe, dann empfiehlt es sich, die Sole 1:1 zu mischen mit einer Kombination aus den Hydrolaten Rote Myrthe, Eucalyptus radiata, wilder Fenchel, römische Kamille, Bergbohnenkraut und Thymian thymol. Dies ist eine ganz bewährte Mischung, mit der schon so viele kleine Kinder ihren Weg aus ihren chronischen Atemwegserkrankungen gefunden haben. Da der kleine Jonas heute derjenige war, für den ich sie wieder au der ?Klamottenkiste? gezogen habe, werde ich sie neu mischen und ?Jonas? nennen. So muss nicht jeder alle Zutaten besorgen, sondern, wenn?s gewünscht ist, gleich die fertige Mischung. Und einen süßen Namen für die haben wir auch gleich. Ja.

Mit der Häufigkeit der Inhalationen können wir die Wirkung nun steigern oder mildern.
Kleine Babys, die noch nicht richtig selbst inhalieren können, denen halten wir die kalten Dämpfe am besten im Schlaf in die Nähe des Näschens. Ich weiß von Müttern, die das sogar als Einschlafhilfe nutzen, denn viele Babys lieben brummende Geräte. Beobachten wir unsere Kinder also gut, schauen wir und finden wir heraus, was sie mögen, und was nicht. Jede Therapieform, die mit guter Laune und ?Annehmen? von Seiten der Kinder stattfindet, hat immer die bessere Prognose.

Bei allen chronischen Atemwegserkrankungen ist Hektik und Aufregung zu vermeiden, besonders im akuten Anfall. Jede Angst oder Augregung der Mutter übertrüge sich auch auf das Kind. Bewahren wir Ruhe, sprechen wir ruhig auf das Kind ein. Nehmen wir es ganz in unsere Nähe. Mit meinem Frühchen bin ich des Nachts immer hinaus aufs Feld gegangen, dort, wo der Wind in den vielen großen Bäumen rauschte. Das hat uns beide beruhigt, und Sauerstoff hatten wir auch. Das waren so ganz gemütliche Momente (wenn ich dann endlich aus der Angst heraus war) , an die ich mich heute gerne erinnere.
Ich weiß, dass jede Mutter da ihr Patentrezept entwickelt. Manche Kinder entspannen sich im Bad bei laufender Dusche. Ich kenne sogar eines, das beruhigte sich nur im Fahrstuhl. Ihr seht, das kann ganz individuell sein, wir Mütter sind unseren Kindern am nächsten und werden das herausfinden, was ihnen hilft.

Jetzt bin ich ja schön durcheinander gekommen in meiner Reihenfolge. Na, macht nichts, die akuten Anfälle werden so ohnehin abnehmen und schließlich ganz verschwinden. So ist es auch o.k. , wenn wir diese nun hinter uns haben, nicht wahr?

Meist sind es ja Phasen und bestimmte Jahreszeiten, in denen wir mehr auf der Hut sein müssen. In Zeiten geben wir den Kindern Pertudoron 1 und 2 von der Firma Weleda.Das bringt sie langfristig aus der Disposition.

Um die Krampfbereitschaft generell zu lindern, sollten wir den Kindern, besonders den kleinen kein Trinkwasser aus der Leitung mehr geben. Das darin enthaltene Kupfer tut ihnen absolut nicht gut. In Pertudoron 2 ist Cuprum, was wir in etwa verstehen können als ein ?Gegenmittel? zum Kupfer, und es ist manchmal erstaunlich zu sehen, wie entkrampfend es wirkt. Das sollte uns zu denken geben: Kein Kupfer mehr für Schwangere und Babys!


Einreibungen:
Ich bin ein Fan von Einreibungen. Aber keiner, was die geläufigen erhältlichen Mittel betrifft.
Erstens sind sie , besonders für die kleinen Babys, viel zu hoch dosiert.
Und zweitens haben sie einen Denkfehler: Sie enthalten Campher oder campherhaltige ätherische Öle. In der Regel handelt es sich um chemisch nachgebaute Öle, oder um Öle schlechter Qualität. Aber das ist nur die eine Panne. Der Campferanteil der Öle mag gut sein, wenn man sie inhaliert.(und auch dann nur sehr vorsichtig) Auf die Brust gerieben jedoch, kühlen sie die Kinder aus. Das können wir nicht gebrauchen. Im Gegenteil die Brust sollte ja eher erwärmt werden. Babys zittern nicht, wenn sie frieren. Das muss ein ganz schreckliches Gefühl sein, wenn man die Kälte zwar spürt, aber nichts dagegen tun kann, es nicht zum Ausdruck bringen kann.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Firmen Weleda und Wala da sehr vernünftige Produkte anbieten- ich weiß es im Augenblick aber nicht konkret. Ich selbst würde immer selbst mischen. Nehmen wir 10 ml Olivenöl und geben 2 Tropfen Lavendel vera, 1 Tropfen wilden Fenchel, 1 Tropfen grüne Myrthe. Bei ganz kleinen Babys das ganze auf 20 ml Olivenöl. Dieses erwärmt auf die Brust reiben, danach warm einpacken und wirken lassen. Bei größeren Babys, die schon abhusten können, kann man eine Thymian art hinzugeben.

Abhusten:
Das mit dem Abhusten ist bei kleinen Kindern immer so eine Sache.
Schleim, der sich in den Lungen bildet, der sollte natürlich heraus. Aber kleine Babys können noch nicht abhusten. Es wäre also ? und ist es oft!!!!! ? fatal, in die Apotheke oder zu Drospa zu rennen, und diesen kleinen Kindern ein schleimlösendes Hustenpräparat zu kaufen. Der Schleim wird sich lösen, aber in der Lunge verbleiben, und dann haben wir den Salat: Die Sauerstoffaufnahme kann bedrohlich eingeschränkt werden. (Auch für die Erwachsenen ist dies nicht immer unbedenklich, nämlich dann nicht, wenn dann auch noch Hustenreizstiller in Kombination enthalten sind).

Hier heißt es also: sehr feinfühlig vorgehen.
Babys so ab drei vier Monaten, die schon griffig und ein wenig kräftig sind, die legen wir und quer über die Knie, das Gesicht zeigt nach unten. Wir justieren unsere Knie so, dass das Kind mit dem Kopf etwas tiefer liegt als mit der Hüfte, und fangen nun an, sanft (!!!!) den Rücken abzuklopfen. So löst sich der Schleim. Bauen wir dieses Prozedere in ein spaßiges Spielchen ein. Das Jauchzen und Jubeln wird das Kind unterstützen, den Schleim so loswerden zu können.

Mit größeren Kindern kann man anschließend vielleicht schon den ?Flieger? spielen, das ist, wenn Papa das Baby lustig mit den Armen ganz hoch hält um es dann kopfüber auf dich selbst zustürzen zu lassen. Das ist jetzt etwas ungelenk beschrieben, - aber, das machen doch eigentlich alle Väter, oder ?

Babys unter drei Monaten und um so mehr, je jünger sie sind, erhalten eine Vibrationsmassage. Hier wird das Kind auf eine kleine Matratze gelegt, z.B. die aus dem Kinderwagen, Mama geht mit beiden Armen unter die Matratze und lässt diese mit schwingenden Handbewegungen sehr sangt vibrieren. Dieser Reiz genügt, um bei den allerkleinsten den Schleim zu lösen.

Dies Dinge sind bei jeder Hustenform gültig ? nicht nur bei chronischem.(Damit meine ich Einreibung und Abhusten)


So, diese Dinge sind die, die mir im Moment zum Thema chronische Atemwegserkrankungen einfallen ? mit dem sicheren Gefühl, dass ich gerade was vergessen habe. Na macht nichts, ihr bringt mich bestimmt noch drauf.

Strategie ist es hier, so lange wie möglich so bagatell wie möglich zu behandeln.
Und unsere Lebensretter bleiben was sie sind: Lebensretter. Wir schießen ab sofort nicht weiterhin mit diesen Kanonen auf unsere kleinen Spatzen. Das brauchen wir nicht mehr, denn wir haben unsere Palette an Maßnahmen vergrößert, und können nun um so angemessener reagieren. Dies braucht ganz viel Fingerspitzengefühl und Nähe von uns Müttern zu unseren Kindern.

Auf zwei Kombinationen würde ich gerne noch hinweisen.
Es gibt Formen der chronischen Atemwegserkrankungen, die wechseln sich mit Hauterkrankungen ab. Hier heisst es: Aussen vor Innen. Sobald die Ekzeme nicht mehr verschmiert werden, und herauskommen dürfen, verschwindet das Astma. Hier kommt man mit Calcium carbonicum und Rosenhydrolat (in einer Rosencreme) recht weit. Kritisch scheint der Anfang zu sein, wenn man die kortisonhaltige Salbe weglässt. Auch dauert es oft eine Weile, bis Eltern diesen Zusammenhang erkennen oder einsehen können. Ihnen möchte sagen: Das äußere Symptom ist niemals so gefährlich wie das innere Symptom. Und wenn das Symptom auf der Haut sitzt, dann bekommen wir das dort auch noch weg, aber nie wieder in Form von Unterdrückung. (Das ist nur leider ein anderes Kapitel)

Eine weitere Form wechselt sich mit Darmerkrankungen ab. Hierzu muss man wissen, dass der Darm die Lunge direkt entlasten kann. Tatsächlich reagieren viele Kinder bei Husten selbst schon mit einem Durchfall. Dies kann man als selbstheilerische Maßnahme sehen.

Leider strapazieren aber ausgerechnet die üblichen Medikamente, die chronisch atemwegserkrankte Kinder erhalten den Darm aber auch so sehr, dass dieser manchmal kapituliert. Das ist dann, als würde er gar nicht mehr richtig verdauen können, der Stuhl hat oft blutende oder schleimige Auflagerungen.
Oder andersherum: Nach Impfungen entsteht ein Durchfall, der dann letztendlich vom Körper so kompensiert wird, dass er über die Lunge entgiften muss.
Auch das kann man hinbekommen, aber nicht immer so gaanz leicht, und auch nicht so schnell, aber Schritt für Schritt.

Ich setze diese Zeilen nun ins Forum, auch wenn?s am Thema Kinderwunsch ein wenig vorbeigehen mag. Noch ist es aber so, dass ich die jungen Mütter, die hier einst auf dem Weg zu ihrem Wunschkind waren, sehr wohl auch jetzt noch betreue. Und ich tu das gerne. Es mag an der Jahreszeit liegen, dass in den letzten Tagen sich die Emailanfragen zu diesem Thema häuften. Da denke ich , ist es in Ordnung, diese hier auf diesem Wege mal etwas ausführlicher zu beantworten.

Heike, 3.6.2009