"Heilung findet nie nur in körüerlicher Hinsicht statt. Da passiert noch viel mehr !"

Hallo Ihr Lieben,

anders als in der Schulmedizin haben "unsere" Globulis ihre ganz eigene Art, auf unseren Körper und auch auf seine Psyche Einfluss zu nehmen.

Stark vereinfacht könnte man sagen, dass die Schuldmedizin immer ein Symptom am Schopfe greift und dieses in einen "scheinbaren" Normalzustand zurückverwandelt.

Verlässt man sich als Mensch nun ausschließlich auf dieses Medikament, ohne die Ursache für das Auftreten eines Symptomes zu suchen, dann wird das Symptom entweder nach Absetzen des Medikamentes zurück kommen. Oder aber: es wird sich andere Kanäle des körperlichen Ausdruckes suchen und an neues Symptom schaffen.

Wenn wir uns daran erinnern, dass der Körper immer nur Symptome zeigt, wenn er eine Dissonanz im seelisch-geistigen Bereich findet, bzw. einen seelischen Zustand auf körperliche Ebene manifestiert und anzeigt, dann ist das vollkommen logisch. Denn wir haben nie ein Symptom wirklich "begriffen" in seiner ganzen Bedeutung, wenn wir nur auf der körperlichen Ebene reparieren.

Viele sind der Überzeugung, dass  die körperliche, also die materielle Ebene wesentlich stärker wirkt, als die geistige. Das mag man glauben, stimmen tut es deshalb immer noch nicht.

Es ist eher so, dass wir alles, was wir körperliche empfinden,  durch unsere Gefühle und Gedanken ausgelöst haben. Ein Beben, ein Erzittern, eine Schwäche, ein flaues Gefühl im Magen ist immer eine Reaktion des Körpers auf die Psyche. Nicht umgekehrt.  Wenn wir jahrelang also körperlich eingewirkt haben, dann kann es passiert sein, dass der Körper durch verschiedene Symptomatiken mit uns durchgegangen ist. Nach etlichen Jahren ist es schwer,

diesen Hergang bewusst nachvollziehen zu können. Es kann also Beispielsweise mit einem Ekzem begonnen haben, welches sich nach der medikamentösen Behandlung in ein Asthma verwandelte,  welches dann mit Heuschnupfen und Allergien einhergeht.

Verschiedene Impfungen oder Operationen können hinzu gekommen sein, außerdem haben wir alle bestimmte körperliche Veranlagungen und Schwachpunkte. Und so ist unser heutiges Problem eine Folge dieser Kette, kann aber aus dem Zusammenhang gerissen eine Menge Verwirrung stiften und je mehr Symptome jetzt noch unterdrückt werden, das heißt, medikamentös behandelt werden durch die Hormonkeule oder die chemische Keule an sich, umso undurchsichtiger kann es werden.

Zeitlich gesehen: IN UMGEKEHRTER REIHENFOLGE

Das ist der berühmt Satz, den ihr findet überall in der homöopathischen Lehre:

Heilung erfolgt:

Von innen nach außen

von oben nach unten

und in umgekehrter Reihenfolge des Auftretens der Symptome.

Denn der Körper heilt sich an den Symptomen entlang wieder zurück. Begannen beispielsweise die Symptome über die Haut los gingen, freut sich jeder Homöopath, wenn sein Patient wie ein Streuselkuchen wieder bei ihm auftaucht, denn dann ist die eigentliche Ursache bereits wieder ganz weit außen, nämlich in der Haut und da richtet es den wenigsten Schaden an.

Von dort aus geht es weiter, in die inneren Körperenergien, in die Bilder und von dort immer weiter nach außen. Deshalb kann Massage so viel bewirken und löst oft so viel Wohlsein aus, denn wir haben heute vergessen, dass in der Massage auch viel Müll aus der Körperenergie  gezogen wird. Das passiert dann am effektivsten, wenn wir in die inneren Bilder verfallen und "träumen", wobei wir nicht wirklich schlafen, wir tagträumen in der Massage und das konnten

wir als Kinder und Teenis noch am allerbesten. Nur leider hat man uns das abgewöhnt: wir sind ja schließlich keine Träumer.

Wie machen die Globulis das aber?

Nun, sie wirken eben nicht ausschließlich, nicht nur auf der körperlichen Ebene. Je höher die Potenz, umso feinstofflicher die Information. Das heißt, sie wirken, je höher die Potenz, umso mehr auch auf unsere Psyche.

Wenn ein guter Homöopath nun in detektivischer Kleinstarbeit DIE Ursache gefunden hat, dann kann es zu den sogenannten Spontanheilungen kommen, denn dann geht der Körper die zeitliche Linie schneller zurück.

Er kann aber auch mittendrin einsteigen und dann wird ihm das nächste auftretende Symptom zeigen können, wo auf der Zeitschiene der Symptome er sich befindet. Er kann auch daneben liegen, und dann werden sich keine Besonderheiten zeigen. Da die Homöopathie aber keine chemischen Veränderungen herbeiführt, ist das vollkommen harmlos und wenig dramatisch.

Fakt ist, dass die Homöopathie den Körper und Seele unterstützt, niemals aber diese Arbeit ganz alleine machen wird. Das heißt, wir können NICHT erwarten, dass uns die Globulis die Arbeit abnehmen, sprich die Aufgaben, vor denen wir stehen. Hier sind wir selbst gefragt.

Wirkt nun also ein Mittel, und es geht uns auf einmal schlechter, so ist es nicht die Schuld des Mittels, sondern ein Resultat  unserer Befindlichkeit. Wenn Gefühle freigelegt werden, dann

werden Körper und Seele darauf reagieren und das kann im ersten Moment unangenehm sein. Muss es aber nicht, kann es aber. Und es hilft dann nicht, zum nächsten Mittel zu greifen. Es kann helfen, aber wir haben damit lediglich eine Aufgabe vertragt. Nicht wirklich aus der Welt geschaffen, es schlummert noch in uns.

Die Medizin gaukelt uns vor, wir wären dem körperlichen mehr oder weniger hilflos ausgeliefert, bzw. wir könnten daran manipulieren, wie wir wollen. Das stimmt so nicht.

Wenn wir überanstrengt oder im Stress sind, dann werden wir uns über eine ganze Weile medikamentös auf die Beine bringen, aber das geht in der Regel nie lange gut, denn wenn wir die Ursachen nicht angehen, dann werden wir noch kränker, weil wir unserem Körper etwas abverlangen, was er nicht wirklich leisten kann.

ES SIND WIEDER WIR SELBST GEFRAGT

Das gilt für jede körperliche Symptomatik.

Und deshalb gibt es keine Wundermittel, die uns die Arbeit abnehmen. Sie unterstützen uns, nichts weiter. Sie werden nicht auf Dauer gesund machen.

Gesund machen können wir uns nur gesamtheitlich, und dazu gehört neben all unserem materiellen Wissen das Wissen um Geist und Seele.

 

Herzliche Grüße,

Heike , 6.5.2004