"Gesundheit kommt immer zuerst von Innen"

 

Hallo Ihr Lieben,

eigentlich geht mir dieses Posting schon seit Tagen durch den Kopf, aber die beiden Kerstins haben heute den Kick gegeben, den ich wohl noch brauchte.  

Ich habe in der letzten Zeit wieder mal viel gelesen, von verschiedenen Autoren und Autorinnen, mit ganz unterschiedlich Ansätzen und ganz unterschiedlichen Motivationen.  

Wissenschaftler, Philosophinnen, Wahrheitssucher, Journalistinnen und Medizinerinnen.  

So quer Lesen war meine Devise.  

Ich habe mal hier und mal da gelesen und manchmal habe ich tatsächlich vergessen, welches Buch ich eigentlich gerade vor meiner Nase habe.  

Ich habe die auch deshalb so durcheinander gebracht, weil oft aus völlig verschiedenen Blinkwinkeln ein und dieselbe Erkenntnis kam: Mit unseren Bildern versetzen wir Berge.  

Da hieß es einmal: der Geist beherrscht die Materie. Ein  andermal hieß es: der Logos (die Logik) kann nicht bestehen ohne das Gefühl, weil nur im Gefühl die Weisheit steckt. Oder es hieß: wir können nicht wirklich reparieren, der Patient tut es vielmehr durch seinen festen Glauben an seine Heilungskräfte.  

Immer mehr Menschen wollen also dieses Phänomen der Gefühle und des Glaubens, der Wünsche und Träume und der Kraft der inneren Bilder ergründen.  

Die Sehnsucht nach der inneren Weisheit ist groß und immer mehr Menschen bekennen sich dazu.  

Einmal habe ich sogar gelesen: der Logos verkörpert das männliche, das Gefühl (die innere Weisheit) verkörpert das Weibliche in uns.  

Beides tragen Männer wie Frauen in sich.  

Aber da der Logos sich seit 2500 Jahren als DAS gesellschaftliche Prinzip menschlichen Zusammenlebens durchgesetzt hat, haben wir vergessen, mit unseren inneren Bildern zu arbeiten.  

Manche Menschen können sie nicht einmal mehr wahrnehmen, halten sich selbst für Kopfgesteuert und erklären, dass sie ihre  Gefühle nicht leben können.  

Wenn sie in ihre inneren Bilder gehen, sehen sie nichts, sagen sie, aber das ist nicht so. Sie schauen nicht richtig hin, weil sie sich nicht vertrauen.  

Wir sehen immer etwas. Und wenn es das gefürchtete schwarze Loch ist und wir meinen, wir würden nichts erkennen können.  

Schwarze Löcher sind aber schwarze Löcher und nicht Nichts.  

Sie sind da.  

Und wenn wir das Licht bitten, einzutreten, dann können wir auch sehen. Und wenn es zunächst nur Farben sind, so sind es halt Farben und nicht Nichts.  

Wir sind lediglich ein bisschen aus der Übung, dieses schöpferische Potential in uns zu nutzen. Mehr nicht. Es fehlt nur ein bisschen Übung.  

Anastasia sagt sogar, das jeder Gedanke in uns zum Bild wird und wir mit diesem Bild unsere Zukunft bauen, also schöpferisch tätig sind. Und das sich DIE Zukunft für uns manifestieren wird, in die wir die meiste Energie geben.  

Wir tragen also unsere eigene Schöpfungskraft in uns und wir nutzen sie auch.  

Es spielt überhaupt keine Rolle, ob wir das bewusst oder unbewusst tun.  

Aber es ist wichtig, dass wir den Mechanismus begreifen.  

Wir erschaffen unsere Realität mit unseren inneren Bildern.  

Wir können das Bild erschaffen, nie Mutter zu sein,

wir können auch das Bild erschaffen, Mutter zu sein.  

Und wir haben die Wahl,welchem Bild wir die meiste Kraft schenken.  

Wir können unsere Bilder auch lenken. Wir können das.  

Und dann müssen wir ihnen nur noch glauben.  

Manche Bilder und Geschichten sind merkwürdig in ihrer

Symbolik. Ein Kind vor einer Eichentür. Ein sich merkwürdig

anfühlender Bauch.  

Das macht nichts, das macht gar nichts, denn Symbole manifestieren sich aus unserem kulturellen  Background. Wir müssen sie nicht immer verstehen, und wir müssen auch nicht versuchen, in bestimmten Symbolen zu denken.  

Es reicht vollkommen, wenn wir die Gefühle, die sie in uns auslösen, wahrnehmen.  

Der Körper reagiert auf jedes Gefühl. Ihm wird kalt oder warm, er bekommt eine Gänsehaut oder ein Kribbeln im Rücken. Er atmet anders oder muss sich strecken. Die Hände sind zur Faust geballt oder der Fuss wippt.  

Wir können ihn als Barometer für Wohlbefinden oder Ablehnung nutzen, er tut das gerne für uns.  

Und so finden wir bald unseren Weg durch unsere inneren Bilder, und wir können schon bald auch Bilder erschaffen, die uns zu einer anderen Realität führen.  

Uns selber wieder richtig spüren können, sowohl unsere Gefühle als auch unseren Körper, und verstehen, dass wir selbst mit unseren Gedanken die Schöpfer sind und den input geben.  

Und ein bisschen Geduld sollten wir dabei auch mit uns haben, denn was uns seit 2500 Jahren konsequent ausgetrieben wird, nämlich unsere eigenen Gedanken zu entwickeln, dass müssen wir natürlich Schritt für Schritt wieder ausbuddeln.  

Wenn wir in den Seminaren Übungen dazu machen, dann bekommen die "Kopfgesteuerten" Herzklopfen oder aber ein Grummeln im Bauch oder aber schweißnasse Hände.  

"Ich kann das sowieso nicht", heißt es dann.  

Dabei tun sie es bereits. Der Körper reagiert schon. Er zeigt schon Bilder: nämlich, wie ich da sitze und nichts spüren kann, und da sind sie dann auch schon, die inneren Bilder, wir haben Gedanken und die behindern ein anderes Bild, nämlich, dass ich sehr wohl kann. Ich muss es nur denken und "sehen" und mir vertrauen.  

Und dann ist es wunderschön, wenn die inneren Bilder kamen und dann auch noch getroffen haben - manchmal ziemlich genau den Nagel auf den Kopf.  

Wir können viel mehr spüren und Fühlen, als der Verstand und die Logik jemals erfassen können, weil sich unser Fühlen und unser "Spürsinn" aus unserer inneren Weisheit ernährt und nicht von Zahlen und Statistiken.  

Zahlen und Statistiken versuchen allgemein gültige Standards zu schaffen, die dann auf alle Menschen angewendet werden.  

Unsere Gefühle beziehen sich auf uns selbst, und nur wir selbst können uns in unserer gesamten, unglaublichen und sagenhaften Vielfältigkeit begreifen.  

Der Verstand mischt sich anfangs immer wieder ein, aber er wird mit mehr Übung und mehr Vertrauen und wachsender Freude an den inneren Bildern auch immer leiser.  

Es soll ja nicht verschwinden. Er soll einfach nur ein gesundes Mass annehmen, damit wir nicht immer alles über einen Kamm scheren wollen.  

Ein schönes Beispiel ist die Zeit:  Eine Stunde ist eine Stunde ist eine Stunde - Basta. Das weiß der Verstand. Unser Gefühl aber sagt: Heute vergeht die Zeit einfach nicht, oder aber: wo ist sie bloss geblieben?  

Wir fühlen eine Stunde niemals wie eine Stunde. Wir fühlen sie immer anders. Niemals wird eine Stunde in unserem Leben einer anderen Stunde gleichen. Wir fühlen sie, wir verstehen sie auch, aber sie bleibt immer anders. Deshalb brauchen wir auch Uhren, weil nämlich unsere Gefühle stärker sind, als unser Verstand.  

Der Verstand schöpft nichts neues. Er bezieht sich immer auf die Erfahrungen der Vergangenheit und damit bezieht er sich auf Dinge, die längst nicht mehr gelten.  

Unsere Gefühle aber sind jeden Tag neu und anders und so kommt es, dass gefühlsbetonte Menschen vielleicht ein wenig chaotischer sind und ihre Meinungen wechseln. Aber das ist auch gut so und gewollt. Denn in diesen neuen Gefühlen wird die Lebenserfahrung der Vergangenheit mit neuen Gedanken für die Zunkunft verknüpft.

So geschickt und weise sind unsere inneren Bilder. Sie bleiben nicht stehen, sie schaffen stets neues und sie hören niemals auf damit.  

Und weil wir das jetzt wissen, denken wir bewusst. Wir geben bewusst unseren Kraft in unsere Gedanken und schauen, wie unser Körper auf sie reagiert und welche Gefühle wir damit auslösen.

Und dann wissen wir ziemlich genau, was sich gut oder nicht so gut anfühlt.  

Und dabei dürfen wir sehr ehrlich zu uns sein.

Denn es bekommt ja keiner mit.  

Vielleicht wollen wir ja gar nicht sofort ein Kind,

können aber die Sehnsucht zum Kind auch nicht aufgeben.  

Vielleicht haben wir so viel Angst davor, dass es nicht kommen könnte, dass wir alle unsere Gedanken vor lauter Angst in diese Richtung lenken.  

Denken wir doch mal, es wäre schon da. Und fühlen mal, wie es sich anfühlt, wenn es bereits da ist. Warum nicht mal reinfühlen in den heiligen Raum. Einfach nur so für uns selbst. Einfach mal das Bild der Gebärmutter in uns aufbauen. Ruhig so, wie sie ist, ein Organ.

Ihr ruhig mal sagen, dass sie so viel Blut haben kann, wie sie will. Sie soll sich ruhig bedienen und dann stellen wir uns das einfach vor, wie sie sich mit Blut versorgt und wie sie anfängt zu pulsieren. Warum denn nicht? Es sind doch nur unsere inneren Bilder und damit tun wir nichts schlechtes.  

Warum nicht ein Abenteuer daraus machen.?  

Ich schade mir doch nicht, wenn ich meinen Eierstöcken, meiner Gebärmutter und meinen Brüsten nur das beste wünsche. Ich schade auch keinem anderen damit (naja, vielleicht der Kinderwunschpraxis, die mich dann nie wieder sieht)

Wir können uns doch auch ruhig über unseren schönen Job freuen, und darüber, was wir uns leisten können und darüber, das wir erfolgreich sind.  

Das widerspricht doch nicht dem Gefühl der Mutter in uns.  

Wir können beides.  

Wir können Weiblich sein und trotzdem erfolgreich.  

Oder wir können uns auch wünschen, nicht mehr arbeiten zu müssen, es  bekommt doch keiner mit. Wir tun das doch nur in unseren inneren Bildern. Wir outen uns doch nicht, weil wir in unseren inneren Bildern unsere Wunschzukunft schöpfen.   

Wir manifestieren sie nur.  

Und wenn es dann so weit ist, können es auch die anderen erfahren. Nicht früher und nicht später.  

Wir können auch scheinbar unmögliches schöpfen. Auch das merkt keiner. Und somit kann sich auch niemand einmischen und den Zweifel in uns sähen. Zweifel können wir nämlich gar nicht gebrauchen, wir zweifeln eh schon viel zu viel.  

Es ist auch gar nicht schlimm, wenn wir denken, was wir eigentlich gerade nicht denken wollten. Dann denken wir eben noch mal drüber nach.  

Ich danke Euch, Ihr Lieben,

ihr seid klasse heute,

 

Heike , 12.November 2004